Fragen, die oft rund um die PEKiP-Stunde gestellt werden und deren Antworten hier:

Ab wann kann ich mit meinem Baby einen PEKiP-Kurs besuchen?

Theoretisch ist das bereits ab der 4-6 Lebenswoche möglich. Mama und Baby sollten aber erst in Ruhe zu Hause ankommen und sich aneinander und die neue Situation gewöhnen. Mit ca. 10-12 Wochen ist das meist der Fall und eine gute Startzeit. Der Einstieg ist aber auch problemlos noch später möglich.

Ist das nicht unhygienisch, wenn die Babys nackt sind und überall Pipi machen?

Es steht immer ein Eimer Wasser mit Tuch bereit und die entstandene Pfütze wird sofort weggewischt. Für die Mamas und Papas stellt das schon nach kurzer Zeit kein Problem mehr dar.

Urin ist, wenn es aus der Blase kommt, steril und somit frei von ansteckenden Erregern. Das "große Geschäft" kommt in der PEKiP-Gruppe so gut wie nie vor. Wenn doch, wird es auch aufgewischt!

Was bringe ich zur PEKiP-Stunde mit?

- Da der Raum ca. 26°C warm ist, wäre dünne Kleidung für Mutter/Vater sinnvoll

- Gerade am Anfang bringen die meisten Elternteile eine Unterlage/ein Handtuch mit, auf dem das Baby weich liegen kann. Später, wenn die Babys mobiler werden, werden diese aber zunehmend überflüsig, da das Kind sich frei auf den Matten bewegt.

- Falls nötig: Milch oder Essen und Trinken fürs Kind

Können Papa und Mama zusammen kommen?

An der PEKiP-Stunde nimmt nur ein Elternteil oder eine vertraute Person (meist Mama, aber auch: Papa, Opa, Oma, Pate,...) pro Kind teil. Diese kann sich dann vollkommen auf das Baby konzentrieren.

Je nach den Wünschen der Gruppe, biete ich aber auch ein Wochenend-Termin an, den meist die Papas mit ihren Babys sehr genießen. Die Mamas können dann die "freie Zeit" zum  Beispiel zum gemeinsamen Frühstück ohne Kinder, nutzen.

Ich habe ein PEKiP-Buch, da kann ich die Spielanregungen mit meinem Kind zu Hause selber machen. Wozu denn der Kurs?

Die Spiel- und Bewegungsanregungen kann man natürlich auch dem Buch entnehmen. Das ist auch eine gute Idee für zu Hause. Aber PEKiP ist viel mehr als das:

- PEKiP möchte eine Plattform bieten, auf der Mütter/Väter sich über die neue Lebenssituation austauschen können und Fragen und Unsicherheiten zu verschiedenen Themen (Ernährung, Impfung, Stillen, Schlafen, Tragehilfen, uvm.) besprechen können. Das kann Sicherheit im Umgang mit den verschieden Themen geben.

- PEKiP bietet die Möglichkeit, dass die Babys mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen und schon früh den sozialen Umgang miteinander erfahren.

- Die Babys haben die Möglichkeit, sich frei, ohne Kleidung und Windel, zu bewegen. Zu Hause ist das meist aufgrund von Teppichen oder kaltem Parkett/Laminat besonders in den Wintermonaten nicht so einfach. Wenn die Möglichkeit dazu aber besteht, ist das auch zu Hause, sehr begrüßenswert!

- Gerade wenn es noch weitere Geschwisterkinder gibt, ist es oft nicht leicht, neben Haushalt, Einkauf und Terminen, intensive Zeit mit dem Kleinsten zu verbringen. Auch hier stehen der Mama dann 90 intensive Minuten zur Verfügung. (Vorrausgesetzt die großen Kinder sind gut betreut)

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für den Kurs?

Das könnte sein. Leider übernehmen nur noch sehr wenige Krankenkassen die PEKiP-Kursgebühren. Ein Nachfragen lohnt sich oder vielleicht sogar ein Kassenwechsel???

Die Grundlage, auf der PEKiP-Kosten übernommen werden, sind, dass der Kurs als Gesundheitprävention angesehen wird. Durch die Kursbesuche tauschen die Mütter ihre Erfahrungen (z.B. über leichte Hautausschläge, Schnupfen, etc.) aus und bekommen mehr Sicherheit im Umgang mit dem Baby. Das kann dazu führen, dass die Eltern nicht wegen jeder Unsicherheit gleich zum Arzt gehen und somit der Krankenkasse kosten ersparen.

Aber hier nochmal die Anmerkung: Bitte gehen sie zum Kinderarzt, wenn ihnen etwas ungewöhnliches auffällt oder das Kind krank ist! Lieber einmal mehr als zu wenig!

Nachtrag:

Quelle pekip.de

Die Teilnahme an PEKiP®-Kursen (Spiel und Bewegung für Babys im ersten Lebensjahr) wird von der SECURVITA Krankenkasse gefördert. Für Kinder, die bei der SECURVITA Krankenkasse versichert sind, beteiligt sich die SECURVITA an den Kurskosten (80 %, max. 75 Euro). Zusätzlich gibt es noch Prämien im SECURVITA Bonusprogramm Healthmiles. Die Kurse müssen von zertifizierten PEKiP®-GruppenleiterInnen nach den Richtlinien des PEKiP e.V. angeboten werden.

 

Kann ich auch mit einem Baby teilnehmen, dass eine Behinderung hat?

Selbstverständlich kann jeder an einem PEKiP-Kurs teilnehmen. Auch Mamas oder Papas mit sog. besonderen Kindern! Gut wäre es, wenn vorher Rücksprache mit dem Arzt gehalten wird, insbesondere, wenn es mororische Einschränkungen gibt. Die Eltern sind aber meistens bestens über ihre Kinder informiert und wissen genau, an welchen Anregungen ihr Kind teilnehmen kann. Wir schauen dann individuell, wo das Kind steht und bieten dementsprechende Spiel- und Trageanregungen. So wird es auch bei allen anderen Kindern gemacht.

Ich habe Zwillinge. Kann ich auch an einem PEKiP-Kurs teinehmen?

Auch mit Zwillingen ist die Teilnahme an meinen PEKiP-Kursen möglich.

Hierbei gibt es in meinen Kursen zwei Möglichkeiten:

1. Mama (oder Papa) kommt mit beiden Kinder alleine und zahlt die einfache Kursgebühr

2. 2 Erwachsene (z.B. Mama und Oma / Mama und Papa;...) nehmen an dem Kurs teil, zahlen dann doppelte Kursgebühr und belegen 2 Plätze.

 

 

 

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